CeBIT 2004 -- Bericht

Während der Ausstellung wurde der Debian-Stand von H2O, einem Hersteller von leisen Kühlaggregaten und Computern, betreten. Sie zeigten eine wassergekühlte Pentium IV-Maschine, die mit 3.7 GHz (übertaktet, genannt ein »5000+ System«) lief, aber viele Besucher wollten wissen, ob GNU/Linux auch darauf laufen würde.

So betraten Sie den Linuxland-Stand, um einige CDs für die Installation zu kaufen. Daher half Alexander Schmehl ihnen, Debian auf der Maschine zu installieren. Die Installation des Basis-Systems dauerte weniger als fünf Minuten und sie entschieden sich, die Desktop-Umgebung, Spiele, die Büro-Umgebung und die deutsche Umgebung zu installieren: eine ganze Reihe von Paketen. Die gesamte Installation war in weniger als 15 Minuten erledigt.

Es hätte allerdings schneller sein können. Der Flaschenhals war das CD-Laufwerk (obwohl es ein 48fach Laufwerk war), die Netzverbindung und die Festplatte. Diese Komponenten konnten nicht mit der Prozessorgeschwindigkeit mithalten.

Der Kernel sagte, dass er wohl 7372.9 Bogomips habe (falls das irgendwofür zählt). Beim Rumspielen mit XFree86 erreichte er 4540.8 fps mit glxgears und 500 fps bei Tuxracer. Xaos läuft recht gut (selbst in einer 1600x1200 Echtfarben-Auflösung).

Diese Maschine existiert nicht nur für die Show, sondern kann (für rund € 999.00!) auch gekauft werden. H20 nennt sie die »schnellste frei-erhältliche (i386) Maschine auf der CeBIT«.

Alexander Schmehl